lunes, 14 de febrero de 2011

Arme Menschen werden benötigt, denn je mehr arme es gibt, desto besser!

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Stellen Sie sich vor, ein Land, einen Staat oder eine Stadt ohne arme Menschen. Ein Traum? Nein, im Gegenteil, für Politiker wäre dies ein echter Albtraum. Armut kommt jedem zugute. Armut als Muskelmasse kommt besonders denjenigen zugute die sie zum politischen Fortbestand und der Anhäufung von Vermögen benötigen. Armut ist gut! Sie ist gut für Imeprialisten, Antiimperialisten, Pitiyankis oder Anti-Yankees. Handelt es sich zudem um extreme Armut, desto besser, denn dann lassen sich noch höhere Gewinne erzielen.
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Armut ist folgsam, formbar, manipulierbar, sensible, emotionell, bequem, naiv und sehr gut, um von irdischer sowie nicht irdischen Hoffnungen getragen zu werden. Armut ist ein Lebensstil. Mehr als körperliche, ist es geistige Armut sie ist sie ein kollektiver Glaube, demzufolge wir vorgegebenerweise alle behindert sind, unfähig uns durch unsere eigenen Mittel zu wertschätzen um im Leben voranzuschreiten. Es wird als ein einschläfernder geistiger Zustand wahrgenommen, der den Körper sich in geradezu inkstinktiver Weise bewegen läßt, um nicht zu sagen, primitiv. Außerdem wächst und reproduziert sich die Armut von alleine, oder sie wird dort hin geführt. Aber welches auch immer die Art und Weise seiner Form ist, immer ist sie nützlich. Jeder, selbst wenn er ein auch noch so kleines Stückchen kontrollierte Armut besitzt, hat ein sicheres Mittel zum Erfolg. Daraus resultiert der Ausspruch: “Sage mir wieviel Armut du beherrscht bzw. kontrollierst und ich sage dir wie groß dein Vermögen ist”.
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Aber warum nur soviel Hast? Ganz simpel: Armut zu manipuliren und zu handhaben ist eines der rentabelsten Geschäfte der Welt. Es ist eine sehr große Industrie. Dies bedeutet Staastbürger, billige Diener, eine Armee privater Zombies also ewige Anhänger zu besitzen, denen bei bedingungsloser Untergebenheit gegenüber ihren Führern, Herren, Pastoren, Väter, wie auch immer sich die Besitzer der Armut im allgemeinen nennen mögen Versprochen wird, dass die Armut eines Tages verschwinden wird.
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Was die Armen aber nicht wissen ist, dass diejenigen die am allerwenigsten daran interessiert sind die Armut zu bekäpfen diejenigen sind, die versprechen die Armut zu bekämpfen. Die Armut ist wie die Geschichte mit der „Kokusnuss“: Da kommt die „Kokosnusss“, lasst uns alle gegen die “Kokosnuss” kämpfen sagt der Führer und überrascht alle mit seiner Beredheit, Verwegenheit und Mut, aber bitte nicht die Kokosnuss eleminieren, denn ohne „Kokusnuss“ gäbe es keinen Führer dem man folgen könnte und es gäbe auch keine Sinekuren mehr.
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Armut ist eine Tatsache von der jeder weiß, aber niemand ausspricht. Selbst die Armen und ihre Miteigentümer sind sich ihrer bewusst, aber sie wird verborgen und kaschiert. Jeder tut so als ob er keine Kenntnis ihrer hätte damit auf diese Weise und ohne Hindernisse, die perverse Beziehung zwischen arme und Miteigentümer ungehindert fließen kann. Selbst die Armut hat ihren linguistischen Beitrag an die Menschheit geleistet indem es zur Entstehung und Eibringung neuer Ausdrücke beitrug so z. Bs.: armer Teufel, elendig, abgebrannt, Hungerleider, Habenichts, „no money“, armselige, (lambuceo=Schnorrer, „in cobrito“, pelao=armer Schlucker, muerto de hambre) (cachifas=ungelernte Haushaltskräfte (Hiwi) die unter niedrigsten Bedingungen alle Tätigkeiten ausführen müssen - cachifiando) usw. Mit der Armut wuchs auch eine neue Wissenschaft: Verwaltung bzw. Management der Armut mit ihrer entsprechenden MBP und mit wesentlich mehr Potential als die bisherige und verbrauchte Bussiness Verwaltung von Firmen mit ihrer MBA.
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Abschließend Zusammenfassung bzw. Erkenntnis: Wir haben entdeckt, dass die Welt sich nicht in arm und reich teilt. Die Welt teilt sich zwischen Miteigentümern der Armut und der Armut selbst und, dass die Armut sich an den Bestbietenden anschmiegt. Besser gesagt: Bequeme Armut! Diejenigen, die keiner dieser beiden Kategorien zugehören, sind ganz einfach arme unangepasste.
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Lenin Cardozo / Wolfgang Schwarz Gutenkunst

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